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Kellereinrichtung

Heute war richtiges Sauwetter. Daher haben wir die Zeit heute genutzt und unsere Kellereinrichtung vervollständigt.

Zunächst habe ich von guten Freunden (Danke GuS!), die jemanden kennen, der einen Bekannten hat, der wiederum jemanden kennt, der im Moment günstig an Werkbänke kommt, eine Werkbank (teilweise) zum Geburtstag im November '14 bekommen! Bisher hatte ich im Keller nur unseren alten Gartentisch als Werkbank umfunktioniert stehen. Das ist jetzt natürlich was ganz anderes!

Und beim Umzug habe ich auch noch ein altes Utensil aus WG-Zeiten (Huhu Nörk!) gefunden, was damals am Küchentisch montiert war und womit wir vermutlich tausende Becks-Flaschen geöffnet haben :-) Am Küchentisch darf ich es jetzt nicht mehr montieren, also habe ich es an die Werkbank geschraubt - Aber noch nicht eingeweiht :-)


Gas - Wasser - Sche..... - ICH WERDE WAHNSINNIG!

Nachdem wir letzte Woche den HWR gefliest haben (noch ohne Sockelfliesen), habe ich gestern angefangen unsere alte, gute (aber mittlerweile ausgediente) Küche im Keller aufzubauen. Das ist ganz praktisch, denn gerade ein Spülbecken inkl. Wasseranschluss hat da unten doch ziemlich gefehlt.

Aufgebaute EX-Küche... :-)

Aber dieser ganze Gas-Wasser-Schei....-Kram bringt mich jedes Mal fast zum Wahnsinn! 

Fliesen im Keller

Heute ging es mal wieder mit handfesten Dingen (außerhalb des ganzen Technik-Krams) weiter: Steffen und ich haben angefangen den Keller zu fliesen. Vorgenommen haben wir uns zunächst mal den Flur und den HWR. Obwohl wir den ganzen keller mit Malervlies ausgelegt hatten schleppt man doch Unmengen an Staub vom Betonfußboden mit hoch ins Haus. Daher wollte ich zumindest die wichtigsten Räume vor dem Sommer noch fertig haben.


Männerparadies

Mein Reich ist der Keller. Männer lieben Keller. Da fühlen sie sich wohl und richten sich gerne "ihr Reich" ein. Da gibt es lauter tolle Sachen:

  • Viele Kisten mit spannenden Dingen drin
  • Werkzeug ohne Ende
  • Bier
  • Keine Frau die möchte, dass man mit ihr kommuniziert

Und während also in den oberen Etagen mehr oder weniger die Frau bestimmt, wo was hinkommt und wo welche Deko aufgestellt bzw. aufgehängt wird, darf man(n) im Keller seinem Geschmack freien Lauf lassen. Ja, da bekommt man sogar die Erlaubnis die alten Hardrock-Poster wieder aufzuhängen (die ich leider schon vor Jahren wegschmeißen musste).

Und so habe ich mir letztes Wochenende hier mein eigenes Männerparadies eingerichtet :-)




Shopping bei IKEA / Kellereinrichtung / Teppich

Bereits letzte Woche waren wir beim großen schwedischen Möbelhaus und haben uns unsere ersten Einrichtungsgegenstände für unser neues Haus gekauft:

REGALE soweit das Auge reicht! Endlich PLATZ! :-)



Nein, wir haben keine Kinder im Keller eingesperrt...

...und auch keine reichen Millionenerben entführt.


Tag 144+145: Eigenleistung Keller streichen

Gestern hat Heike angefangen in den restlichen Kellerräumen alle Wände mit Tiefengrund zu grundieren. Heute haben wir dann angefangen die übrigen Kellerräume noch weiß zu streichen. Gegen mittag kamen dann Gerti und Steffen noch vorbei und haben fleissig mitgeholfen (Danke!). Und so waren wir dann gegen späten Nachmittag mit allen Räumen schon durch! Wie beim ersten Mal müssen die Betonfertigteile des Kellers zwar noch einmal gestrichen werden, aber erst einmal ist alles schon mal richtig schön weiß :-)

Fotos gibt' vorerst leider keine...

Tag 128: Lichtschächte, Innenputz und Kaminfundament

Da unser Estrich jetzt 1 Woche ruht und nicht mehr aufgeheizt wird, nahmen die Arbeiten am Haus heute gleich wieder Fahrt auf.

Im Außenbereich wurden heute in strömendem Regen die Kellerlichtschächte angebracht und die entsprechenden Ausschachtungen dann wieder verschlossen. Jeder Lichtschacht hat eine kleine Sickerpackung, damit Wasser, was durch Regen o. ä. in die Lichtschächte gelangt, langsam versickern kann. Auch ein nettes Detail: Die Abdeckgitter sind mit einer (kleinen) Kette gesichert. Hält sicher niemanden ab, der wirklich ins Haus eindringen will, aber ist besser als "nüscht".


Tag 123: Estrich, Kellerfenster, Tiefenbohrung für die Erdwärme, Verfugen

Freitag und Samstag wurde noch einiges am Haus gemacht. Als erstes wurde die Tiefenbohrung für die Erdwärme durchgeführt. Hier wurden 2 Bohrungen (Vor- und Rücklauf vernutlich) ca. 100m tief ins Erdreich gespült. Die genaue Tiefe kann ich noch nicht sagen. Aber die Kollegen haben ordentlich Dreck im Keller gemacht (hätte man vielleicht auch etwas sauber machen können...), im Außenbereich sieht man fast nichts mehr von den Bohrungen, außer etwas Schlacke, die wohl aus den tiefen Erdschichten stammt. Auf jeden Fall wurde reichlich Wasser zum Spülen der tiefen Bohrungen verwendet. Das stand noch am Samstag auf unserem Grundstück, obwohl z. B. Regenwasser eigentlich relativ schnell versickert. D. h. es muss wirklich viel Spülwasser gewesen sein.

Tiefenbohrung Erdwärme - Ausgänge im Keller und reichlich Dreck

Im Außenbereich ist nicht mehr viel von den Bohrungen zu sehen...

Update zur Trinkwasserleitung

Gerade eben habe ich mit dem Subsub-Unternehmen der DREWAG Netz bzgl. unserer Trinkwasserleitung gesprochen. Es ist im Übrigen die Firma PRT Rohrtechnik aus Langebrück.

Und ich muss meinen Ärger von gestern teilweise revidieren: Nachdem die Terminabsprache mit Elektrobau Dresden Ost ja für reichlich Ärger bei uns gesorgt hat, hat sich das Bild bei PRT Rohrtechnik komplett gewandelt. Die zuständige MItarbeiterin hat sich heute selbst bei mir gemeldet und mit mir die Details der Verlegung der Leitung abgesprochen. Termin ist geklärt und auch die technischen Details der Verlegung (wo soll der Zähler hin, wo die Kernlochbohrung, wie wird die Dichtung ausgeführt) haben wir besprochen.

Bodenfliesen für den Keller

Bisher waren wir uns noch nicht sicher, was wir mit dem Fußboden im Keller machen sollten. Wir haben dort weder Dämmung noch Estrich liegen, da unsere Bodenplatte von unten gedämmt ist. Das heisst es muss möglich sein den Bodenbelag auf den Rohfußboden zu legen (der meist etwas unebener ist als ein Estrich - anonsten muss man noch mit Ausgleichsmasse o. ä. arbeiten). Zudem haben wir einen reinen Nutzkeller. Es muss also funktional sein, braucht aber nicht sonderlich schön zu werden.

Bisher wollten wir eigentlich lediglich im Vorkeller, den man vom Erdgeschoss aus sehen kann und der auch der einzigste Raum ist, der überhaupt im Keller verputzt wird, günstige Fliesen legen. In den übrigen Kellern wollte ich eigentlich nur diese graue Fußbodenfarbe auf den Boden streichen und fertig. Als ich mich aber Anfang dieser Woche mit einem Arbeitskollegen darüber unterhalten habe, sind doch noch einige Punkte aufgekommen die ich so nicht bedacht hatte.

Tag 91: Start der Sanitärinstallation (und ein bisschen Eigenleistung)

Wie geplant wurde heute mit der Sanitärinstallation begonnen. Die Monteure haben so gut wie die ganze untere Etage in Beschlag genommen um ihr Material und Werkzeug aufzubauen.

Sanitärinstallation Badezimmer Obergerschoss

Tag 30: Fertigstellung Kellerdecke

Bei wahnsinnigen 37°C (um 18:30 Uhr im Schatten!) wurde heute die Kellerdecke fertiggestellt. Dazu wurde die Filigrandecke mit Ortbeton verfüllt. Anschließend wurde unser ganzes Haus mehr oder weniger in Folie eingepackt. Die Folie auf der Kellerdecke soll bei diesen gigantischen Temperaturen ein zu schnelles Austrocknen des Betons verhindern. Zusätzlich wurde den ganzen Tag fleißig bewässert. Das hat man auch heute Abend noch gesehen - es standen große Pfützen auf der Folie.


Tag 29: Bewehrung Kellerdecke und ein paar Blog-Nachträge

Heute habe ich wieder eine, besonders bei diesem Wetter zutreffende, Bau-Weisheit gelernt:

Wer sind die 4 größten Feinde des Bauarbeiters?
Frühling, Sommer, Herbst und Winter

Spontan habe ich mich heute mit unserem Bauleiter auf der Baustelle getroffen, um den aktuellen Stand der Arbeiten zu begutachten. Nachdem wir ca. 5 Minuten auf der Kellerdecke in der prallen Sonne gestanden und uns die Bewehrung angeschaut hatten, sind wir mehr oder weniger weggeschmolzen und haben die weitere Besprechung in den Schatten verlegt.

Tag 28: Filigrandecke (Keller)

Das war bei der Hitze heute sicher kein Spaß auf der Baustelle! Wenn man so wie ich den ganzen Tag nur in irgendwelchen fensterlosen Fabrikhallen herumschwirrt, wünscht man sich ja öfters mal einen Job an der frischen Luft. Aber ehrlich gesagt ist es fast egal welches Wetter gerade ist, es ist immer das Falsche für eine Baustelle! Entweder regen, arschkalt oder eben brütende Hitze... Die Baujungs sind dann wohl heute auch erst mal Eis essen gegangen... (siehe Bild).

Na das hoffe ich doch wohl... :-)


Tag 27: Abdichtung Kellerwände

Wie bereits letzte Woche Freitag vermutet wurde heute die Bitumendickschicht von außen auf die Kellerwände aufgetragen. Dieses wurde allerdings anscheinend nicht herkömmlich gemacht sondern es wurden Bitumen-Folien auf die vorher behandelten Wände aufgeklebt.

Mittels Bitumen-Folie beklebter Keller

Tag 23+24: Kellerinnenwände und Beginn der Abdichtungsarbeiten

Gestern und heute wurden sowohl die Innenwände unseres Kellers als auch die Abdichtungsarbeiten an den Außenwänden begonnen.

Hier hat sich jetzt auch der Vorteil des Bauens mit Plansteinen gezeigt. Innerhalb nur eines Tages wurden die kompletten Innenwände hochgezogen. Lediglich einige Tür-Stürze fehlen noch, dann ist der Keller von innen komplett. Heute standen dann schon alle Stützen für das Einbringen der Kellerdecke im kompletten Keller. Als Decke erhalten wir eine Filigrandecke. Hierbei kommt die Decke ebenfalls als Fertigteile auf die Baustelle, allerdings nur der untere Teil. Auf der Baustelle wird dann noch die obere Bewehrung eingebracht und dann die Decke mit Ortbeton verfüllt. die Fertigteile sind dabei meist ca. 6 cm stark und haben eine Spannweite von bis zu 2 Metern. Die Fugen zwischen den Fertigteilen (bei großen Räumen) müssen dann später verspachtelt werden.  Als Vorteil wird im Internet häufig angegeben, dass Filigrandecken optisch von unten meist ab Werk schon schöner aussehen (da sehr glatt).

Tag 22: Aufbau Kellerinnenwände und Auswahl Dachsteine und -farbe

Heute wurden die ersten Reihen der Kellerinnenwände gesetzt. Endlich kam auch mein neues Bosch-Lasermessgerät mal richtig zum Einsatz: Ich habe gleich erst einmal (wie vermutlich jeder Bauherr der Welt) die ganzen Maße kontrolliert. Stimmte alles :-)

Aufbau Kellerinnenwände

Die Einheit hinter Toleranz- und Maßangaben unterschiedet sich ja zwischen einem Bauingenieur und einem Ingenieur für Verfahrenstechnik/Maschinenbau gerne mal um eine komplette Zehnerpotenz. Auf der Arbeit hat mir auf einer unserer Baustellen mal ein Polier bzgl. Toleranzen auf dem Bau erklärt, dass man oft froh sein könnte, wenn die Kollegen bei einem Durchbruch auch die korrekte Wand treffen :-) Das kann ich hier aber bei weitem nicht feststellen. Das Lasermessgerät misst mit einer Genauigkeit von +/- 2 mm, und die Abweichungen der Wände lagen alle unter 5 mm. Vielleicht hat es in den letzten Jahren doch etwas gebracht, dass auf dem Bau nicht mehr gleich zum Frühstück die erste Kiste Bier aufgemacht wird :-) Egal, da steht mir kein Urteil zu :-) Bei uns passt's auf jeden Fall sehr genau.

Tag 21: Verfüllung der Kellerwände

So, damit meine lieben Eltern nicht wieder vergeblich 2489 mal das Blog den ganzen Tag über aufrufen und auf den nächsten Eintrag warten, kommt der Bericht von heute quasi fast Live von der Baustelle :-)


Laut unserem Nachbarn, der aktuell irgendwie Urlaub haben muss oder sonstwie des öfteren mal auf der Baustelle vorbeischauen kann, war bei uns heute richtig was los:

Tag 20: Der Keller steht!

Wie geplant wurden heute die Kelleraußenwände aufgestellt. Unglaublich wie schnell so etwas geht! Ein Tag und fast der komplette Keller (zumindestens die Außenwände) steht. Und es blieb sogar noch etwas Zeit in meinem zukünftigen Schlagzeugkeller auch gleich noch das Fenster zum Lüften zu öffnen :-) Sehr nett!

Keller-Panorama
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